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Irisdiagnose online: Iridologie verständlich erklärt

Irisdiagnose, Iridologie, Augendiagnostik oder Regenbogenhaut-Diagnose – gemeint ist immer dasselbe: das Auge als Landkarte des Körpers lesen. Hier erfährst du, welche Iriszonen welchen Organen zugeordnet werden, was Konstitutionstypen bedeuten, was eine Irisdiagnose kostet und wie du in zwei Minuten einen kostenlosen Selbsttest per Foto machst.

Die Organzonen der Iris im Überblick

Die Iris wird wie ein Ziffernblatt in Sektoren geteilt. Das rechte Auge bildet traditionell die rechte Körperhälfte ab, das linke Auge die linke.

IriszoneZugeordneter Bereich
12 UhrKopf, Gehirn, Stirnhöhlen
1–2 UhrHals, Schilddrüse, Bronchien
3 Uhr (rechts) / 9 Uhr (links)Lunge, Brustraum
4–5 UhrLeber & Gallenblase (rechts), Milz (links)
6 UhrBecken, Blase, Geschlechtsorgane
7–8 UhrNiere, Nebenniere
Krause (innerer Ring)Magen-Darm-Bereich

Konstitutionstypen

  • Lymphatischer Typ (blau/grau): traditionell mit Lymphsystem, Schleimhäuten und Atemwegen in Verbindung gebracht.
  • Hämatogener Typ (braun): Zuordnung zu Blut, Leber und Stoffwechsel.
  • Mischtyp (biliär, grün-braun): Kombination beider Muster, oft mit Verdauungsbezug beschrieben.

Was kostet eine Irisdiagnose?

Eine Sitzung beim Heilpraktiker mit Augendiagnose liegt meist zwischen 40 und 120 Euro und wird von gesetzlichen Kassen in der Regel nicht erstattet. Der Online-Selbsttest bei Irisblick ist beim ersten Mal kostenlos; danach kostet das Pro-Abo 0,99 € im Monat, monatlich kündbar.

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Häufige Fragen zur Irisdiagnose

Was ist eine Irisdiagnose?

Die Irisdiagnose (auch Iridologie oder Augendiagnostik) ist ein traditionelles naturheilkundliches Verfahren. Dabei wird die Regenbogenhaut des Auges in Zonen eingeteilt, die nach den Karten von Ignatz von Peczely, Bernard Jensen und Josef Deck bestimmten Organbereichen zugeordnet werden. Strukturen, Aufhellungen, Pigmente und Ringe gelten als Hinweise auf Konstitution und Belastungstendenzen – nicht als medizinischer Befund.

Wie funktioniert die Irisdiagnose online per Foto?

Du fotografierst beide Augen bei gutem, indirektem Licht aus etwa 15–20 cm Entfernung und lädst je ein Bild pro Auge hoch. Die KI vergleicht die sichtbaren Iriszonen mit der klassischen Organkarte und erstellt einen Kurzbefund je Auge sowie eine Gesamtbewertung mit Sicherheitsangabe.

Was kostet eine Irisdiagnose?

Beim Heilpraktiker kostet eine Irisdiagnose meist 40–120 € pro Sitzung. Bei Irisblick ist die erste Analyse kostenlos, danach kostet das Abo 0,99 € pro Monat mit unbegrenzten Auswertungen und monatlicher Kündigung.

Wer darf eine Irisdiagnose anwenden?

Heilkundlich tätig werden dürfen in Deutschland nur Ärztinnen, Ärzte und Heilpraktiker. Irisblick erbringt keine Heilkunde, sondern liefert eine unverbindliche Information zur Selbstreflexion.

Was bedeutet ein dunkler Rand in der Iris?

Ein dunkler äußerer Ring wird in der Iridologie als sogenannter Haut- oder Skurfring beschrieben und traditionell mit Ausscheidung über die Haut in Verbindung gebracht. Wissenschaftlich belegt ist diese Zuordnung nicht – sie ist ein Beobachtungsmerkmal, kein Befund.

Ist die Irisdiagnose wissenschaftlich anerkannt?

Nein. Kontrollierte Studien konnten die diagnostische Treffsicherheit der Iridologie nicht bestätigen. Nutze die Auswertung als Anregung, nicht als Ersatz für ärztliche Untersuchungen.

Wichtiger Hinweis: Die Iridologie ist wissenschaftlich nicht als Diagnoseverfahren anerkannt. Diese Inhalte ersetzen keine ärztliche Untersuchung.